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Jakobskirche Rothenburg für gebäudebewohnende Tierarten zugänglich

Aus verständlichen Gründen werden Kirchtürme seit Jahrzehnten "vergittert", um sie für verwilderte Haustauben unzugänglich zu machen, weil dies zu einer extremen Verschmutzung führt. Damit werden aber auch anderen tierischen Kirchgängern wie Schleiereulen, Dohlen, Turmfalken, Mauerseglern und Fledermäusen ihre Brutquartiere genommen. Wir sind deshalb fallweise seit vielen Jahren aktiv, um Kirchen und andere Gebäude für diese Arten nutzbar zu machen. Im Winterhalbjahr nutzten wir dazu die laufende Renovierung der imposanten St. Jakobskirche in Rothenburg, in Absprache mit der Kirchengemeinde. Die Quartierschaffung muss immer so erfolgen, dass die Tiere über Schallluken etc. direkt in "ihre" Quartiere, nicht aber in das weitere Kirchturm- und Dachinnere gelangen können.

Den größten Aufwand verlangten Herbert Wöffling und Praktikanten der FOS die Schleiereulenquartiere ab. Die Jungeulen auf dem Foto wurden übrigens bei unserem Mitglied Steffen Pauli in Rothenburg fotografiert, wo Eulen seit vielen Jahren in der Scheune brüten. An zwei Stellen wurde jeweils ein mehrere qm großer Raum mit Sperrholz- oder Restholzplatten abgetrennt und mit Dachpappe völlig abgedunkelt. Diese großen „Schleiereulenräume“ sind ideal, weil die Jungeulen dort während ihrer langen Nestlingszeit Flugübungen machen können. Von außen ist nur die Einflugöffnung zu sehen. Eulen brauchen dunkle Räume, zum anderen hält das i. d. R. die unerwünschten Tauben ab. Wir hoffen, dass die Quartiere tatsächlich von Schleiereulen angenommen werden und ebenso dass Mauersegler die "Nist-batterien" annehmen.

Auf unserer Homepage finden Sie weitere Infos über Schleiereulen. Bei der Geschäftsstelle erhalten Sie kostenlos ein Infoblatt über die Selbst-Erstellung von Quartierhilfen für Vögel, Fledermäuse und Insekten. Machen Sie Ihr Wohnumfeld auch für tierische Kulturfolger lebenswert, ermöglichen Sie sich und Ihren Kindern Naturbeobachtung vor der Haustüre.

Helmut Altreuther

 

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