Biber

Dank der Arbeit des Bundes Naturschutz gibt es heute in Bayern wieder Biber. Wir wollen diesen Erfolg jetzt endgültig sichern. Das Tier alleine ist es wert, für seinen Schutz einzutreten. Aber es gibt noch andere gewichtige Argumente, den größten Nager Europas unter allen Umständen in Bayern zu halten: Denn der Biber "zimmert" auch anderen Tierarten der Flussauen wichtige Lebensräume. Wo der Biber das Gewässer gestaltet, verbessert er auch die Bedingungen für den Fischotter, den Schwarzstorch, für Amphibien- und Libellenarten.

Wo "Meister Bockert", wie der Biber im Volksmund genannt wurde, dauerhaft und ohne Probleme glücklich ist, muss die Flussaue noch in Ordnung sein! Kaum ein anderes Tier ist als Leitart einer intakten Auenlandschaft besser geeignet.

Familie Biber unterstützt auch die Ziele der Wasserwirtschaftsbehörden. Dämme und Bauten schaffen neue Retentionsräume, naturnahe Uferstreifen und Pufferzonen senken den Aufwand für die Gewässerunterhaltung, schützen vor Dünger- und Gifteintrag und sind natürliche Bremse bei Hochwasser. Biberschutz ist also auch Hochwasserschutz für die Menschen an den Unterläufen unserer Flüsse.

 

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